Herbstlaub im Garten sammeln und entsorgen
Für Gartenbesitzer stellt das fallende Herbstlaub in den Herbstmonaten ein Ärgernis dar. Das Laub bedeckt die Einfahrt, den ansonsten gepflegten Rasen und sammelt sich entlang der Sträucher. Regelmäßig im Herbst stellt man sich die Frage was man mit dem ganzen Laub anfangen soll, dass sich am Rasen, der Einfahrt, den Beeten oder Gehwegen angesammelt hat. Liegenbleiben können die Blätter nicht, da der Rasen darunter innerhalb weniger Wochen vergammeln würde. Das Laub vor der Haustür kann sogar Ärger mit Nachbarn oder der Gemeinde bedeuten und bei feuchtem Wetter lauert eine Verletzungsgefahr. Aufgesammelt werden muss das Laub also unbedingt. Vor allem Kastanienlaub sollte nach Möglichkeit komplett aus dem Garten entfernt werden. Herbstlaub ist jedoch nicht nur ein Ärgernis, gleichzeitig ist es auch eine wertvolle Biomasse. Es lohnt sich also das Laub aufzusammeln und das Beste ist, mit Hilfe eines Rasenmähers muss man sich dafür noch nicht einmal bücken.
Es ist möglich sich im Herbst viel Zeit zu ersparen wenn man das Laub sozusagen mit dem Rasenmäher mäht. Da das Laub der unterschiedlichen Bäume zu verschiedenen Zeiten fällt, muss man es auf mehreren Etappen beseitigen. Das mühsame Aufsammeln des Laubes kann komplett entfallen, wenn man einige Male den Rasenmäher bemüht.
Jeder normale Rasenmäher verfügt über ein Schneidwerk, welches dem Propeller eines Flugzeuges recht ähnlich ist. Durch den Propeller entsteht ein Sog, der so stark ist, dass er Blätter und Laub in den Rasenmäher ziehen kann. Somit kann das Laub eingesogen und gehäckselt werden. Allerdings muss das Laub trocken sein und man sollte nicht zu lange damit warten. Eine zu hohe Laubschicht kann der Rasenmäher nicht mehr einsaugen. Mutet man dem Rasenmäher zu viel zu, kann die natürlich das Gerät schädigen. Mehrere Mähvorgänge im Herbst sind anzuraten, denn sie schonen den Rasenmäher und die Nerven.
Für das “Aufsammeln” des Laubes eignen sich natürlich trockene Tage. Bevor man damit beginnt kann man auch das Laub aus den Beeten oder Wegen auf den Rasen befördern. Danach wirft man den Rasenmäher an und mäht über das gesamte Laub. Je höher die Leistung des Mähers ist, desto besser wird das Laub aufgesogen, gehäckselt und landet zerkleinert im Mähsack. Das “Aufsammeln” mittels Rasenmäher geht schneller und einfacher als die Blätter mühsam aufzurechen und schont gleichzeitig den Rücken. Außerdem ist das Volumen des gehächseltn Laubes um ein vielfaches kleiner.
Prinzipiell kann man mit dem Rasenmäher auch Gehwege und Einfahrten “mähen”, allerdings sollte darauf geachtet werden, dass der Boden komplett eben ist. Der Rasenmäher darf nie mit dem Schneidewerkzeug am Boden aufsitzen, ansonsten kann der Mäher sehr schnell kaputt gehen.
Das Häckselgut kann auf unterschiedliche Weise entsorgt werden. Aufgrund des geringen Volumens passt ein Großteil davon in die Biotonne. Das zerkleinerte Laub kann auch hervorragend kompostiert werden, falls die Möglichkeit besteht zu Hause zu kompostieren, sollte die Chance nutzen. Allerdings eignet sich das Laub in gehäckselter Form auch perfekt zum Mulchen der Beete um sie in den Wintermonaten vor dem Frost zu schützen. Die Schicht auf den Beeten darf ruhig ein paar Zentimeter dick sein und sie sorgt für eine ausgeglichene Feuchtigkeit im Boden über die kalte Jahreszeit hinweg.
